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Monat: November 2016

Ural Ranger – Probefahrt

Seitdem ich Motorrad fahre (und das sind auch schon ein paar Jahre) quält mich vor allem immer wieder die mehr oder weniger „Motorrad freie Zeit“….. der Winter…

„Richtiges Winterfahren“…. auf 2 Rädern ist mir mittlerweile doch etwas zu gewagt, denn ich trage auch Verantwortung(en), gegenüber mir / meiner Familie / anderen Verkehrsteilnehmern / meinem Arbeitgeber / meinen Kunden, usw. und deshalb versuche ich das Risiko, welches beim Motorradfahren (klar) besteht, möglichst zu minimieren.
Wir wissen ja alle : „Der beste Motorradfahrer ist derjenige, der Abends gesund nach Hause kommt !“

 

Nun, lange schon trug ich mich mit dem Gedanken, mich mal mit etwas „anderem“ auseinander zu setzten, ev. Quad oder eben mit einem (winterfesten) Gespann…. wie z. B. mit einer Ural.
In meinem Grundgedanke war dabei , es müsste etwas sein, welches robust und stabil ist und es muss auch „Offroad“ tauglich sein.
Eine Maschine, welche Schnee, Eis, Dreck und Schlamm trotzt… welche möglichst einfach, unkompliziert aufgebaut und gut zu „handeln“ ist… ein Fahrzeug, welches mich zukünftig auf einige Abenteuer begleiten könnte, egal zu welcher Jahreszeit.

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Ural Ranger „Gobi“

November / Dezember 2016

Nun, so langsam stimmt sich die Wintersaison ein, es wird kühl… regnerisch… garstig draussen. Mein Bike „ruht“ derzeitig ein wenig… und das eigentliche Motorradfahren rückt nun (etwas) in den Hintergrund…. momentan.    😉

morgenstimmung-im-sg-rheintal
Mystischer Morgennebel…. im SG – Rheintal…..

 

Diese Zeit nutze ich dann (wohl oder übel) etwas anderweitig…. dh. ich beschäftige mich mit meinen anderen Hobby’s…. z.B. der Schnitzerei / der Drechslerei (Kunsthandwerk), sowie mit diversen Reparatur- und Pflegeaufgaben als Vorbereitung für die kommende Saison. Anbei einige Bilder zu dem….    😉

 

Auf der Arbeit ist es momentan (noch) relativ ruhig, es wird sich aber schon noch ändern und ich habe momentan etwas Spielraum um meine verschiedenen „Projekte“ etwas zu regenieren, ordnen und überarbeiten.

 

    • Immer zu oberst steht natürlich meine Blog – Website mit den unterschiedlichen Beiträgen (und das ist nicht gerade wenig).   😉
      – Texte schreiben
      – Bildmaterial (Fotos & Videos) sichten und bearbeiten
      – Sowie immer lernen was mit dem Gsesamten, im Zusammenhang steht
    • Im weiteren muss ich endlich mein „Home – Netzwerk“ dringend auf „Stand“ bringen dieses komplett und sauber konfigurieren, damit auch alles so funktioniert wie ich es möchte und es sein sollte.
    • Zum 3. sind natürlich auch die „Social-Medien“ wieder mal zu pflegen, aktualisieren und überarbeiten.
    • Auch werde ich mir eingehend Gedanken zum folgenden Jahr machen müssen, dh. über allfällige Projekte / Touren / Material / Sponsoren, uvm., denn Ideen sind/wären massenhaft vorhanden.   😉

 

Naja, wir lassen es mal „ruhig“ angehen…. 😉 …. und machen -Step by Step- eines nach dem anderen…

02. September 2016

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© by Markus Gerhard

 

Nach einem guten, reichlichen und ausgedehnten Frühstück ging es wieder mit aufladen weiter. Die Bikes waren ziemlich bald beladen und soweit startklar, aber bevor wir abfahren konnten ging es noch kurz zur Rezeption, um die Rechnung zu begleichen.

 

 

 

 

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Endlich; 01. September 2016

Mein Bike habe ich am Vorabend noch komplett beladen und in Abfahrtsrichtung gestellt. Die Nacht war für mich nicht unbedingt erholsam, denn das „Reisefieber und die Aufregung“ liessen mich nicht gerade viel und gut schlafen.
Immer wieder gingen mir hunderte von Gedanken durch den Kopf… hast du alles… hab ich alles erledigt (in der Firma und Zuhause), damit alles in meiner Abwesenheit gut läuft… was wird mich auf dieser Reise erwarten….  und und und…. -naja, wird schon irgendwie werden-     😉

Morgens um 09:00h, nach einem kleinen Frühstück welches, ich, vor lauter Aufregung fast vergass, ging es endlich los, kurz noch ein paar Fotos…. dann starteten wir die Motoren der Triumpf Tiger und meiner GS somit konnten die ersten Kilometer bis zum Treffpunkt (Habsburg, CH- Widnau) mit Marco unter die Räder genommen werden.

Dort angekommen gab es noch einen kurzen Kaffee und dann ging es zu dritt weiter…. zuerst zum „Louis“….., denn Felix hatte keine Leuchtweste…. und mir fehlte noch die Onboard – Reise – Apotheke.

Nach dem Einkauf der letzten, fehlenden Dinge ging es ab auf die Autobahn…. die A96 rauf in gemässigtem Tempo, mit Zwischenstopp in Würzburg, dort wollten wir eigentlich (irgendwo) Übernachten. Da die Übernachtungspreise und -möglichkeiten seeehhhrrr irritierend waren, entschlossen wir uns noch etwas weiter zu fahren. Bald schon fanden wir eine Übernachtungsmöglichkeit in D- Eussenheim, welche auch noch „finanzierbar“ war in der Pension „Fitness-Oase, Eussenheim“.

In Eussenheim stellten wir fest, dass die Triumpf nicht ganz so will wie der Fahrer…. denn erste „kleine“ Probleme machten sich (wieder einmal) bemerkbar. Felix stellte fest, dass das „Tigerchen“ nur noch sehr wenig Kühlmittel hatte. Nun bis zum Abendessen – Ort, schlussendlich bis nach D- Karlsstadt, und wieder zurück wird es wohl reichen. Jedoch am nächsten Tag werden wir das „Problem“ wohl etwas genauer anschauen müssen.

 

BMW R80 GSIch hoffe doch sehr, dass die BMW R 80 GS (s’Lieseli) vom Felix, bald wieder komplett restauriert und überholt werden kann, denn diese „komischen Engländer“ haben immer irgendwas…. und sein „Lieseli“ wäre eigentlich ein gutes/tolles und vor allem ein +/- unproblematisches Bike.
Jedoch als „frischgebackener“ Familienvater ist das gar nicht mehr so einfach !!! *SFG*

Na mal schauen…., wenn sich vielleicht einige, gute „Wissende- / Könnende- & Verlässliche – Leute“ zusammenschliessen würden, wäre dies sicherlich kein grosses „Hexenwerk“ !!! Ich habe dafür (via Mail) immer offene Ohren……

 

 

 

🙂

Fortsetzung

Wie es dazu kam … (Teil 3)

Ziemlich bald hatte ich mein Zeug, (von dem) noch vorhanden, wieder zusammen.
Beim Zelt (wusste ich bereits von Anfang an), musste mind. 1 Stange ersetzt werden, denn diese (Fiberglas-) Stange ist beim letzten Aufbau gebrochen und die Aussenhaut musste ebenfalls wieder einmal imprägniert werden.

Sämtliche Textilien (Motorradjacke, Schlafsack, Insert, Decke, Kissen und dgl.) mussten gewaschen und z.T. auch wieder frisch imprägniert werden… und und und…   🙂

Besonders viel Wert lege ich immer auch auf das „Lederzeug“, denn Leder ist ein „lebendiges“ Material, welches man hegen und pflegen muss, denn nur gut gepflegtes Leder ist robust, beständig und dankt es mit langer Lebensdauer und relativ guter Wasserbeständigkeit.

Somit verbrachte ich nun einige Wochen damit (also immer Abends, oder mal kurz zwischendurch) um das Ganze wieder alles auf Vordermann zu bringen.
Zusätzlich schaute ich mich überall wegen dem fehlenden Equipment um, wo ich was / zu welchen Preisen, organisieren könnte.
Ich kaufe nicht unbedingt gerne via Internet….. ich will/muss das Material sehen, anfassen und genau begutachten können, deshalb musste ich immer wieder an die Orte, wo ich das entsprechende Material bekomme. Dies braucht natürlich auch immer wieder viel Zeit.

 

 

michelin-anakee-wild-1Endlich… Mitte August, ich hatte mein „Reise – Equipment“ soweit zusammen komplett überholt und „gerichtet“, der Motorrad – Service war auch gemacht (bei knapp 39’000 km), die Wahl des neu aufzuziehende Pneus ist auch getroffen (Michelin Anakee Wild) den muss ich nun nur noch irgendwoher und irgendwie organisieren, denn in der CH ist dieser Reifen (zur Zeit) nicht lieferbar.

 

Schlussendlich, nach langem Suchen, konnte der Reifen in Deutschland aufgetrieben werden und er wurde bei einem nahen BMW-Händler in D- Goslar für mich bereitgestellt.

braunlage

So der Abreisetag rückte immer näher und näher die letzten Vorbereitungen waren getroffen und gemacht, mein langjähriger Freund, Felix, ist am 31.08.2016, am frühen Nachmittag, wie abgemacht, auch bei mir Zuhause eingetroffen, denn bevor es auf meinen eigenen Trip geht, fahren wir zusammen mit Marco (blindschleiche.ch) an das grosse GS – Forumstreffen im Harz… genauer nach D- Braunlage.

aber für dieses Treffen gibt es dann ein eigenen Blog.

 

 

🙂

Fortsetzung

Wie es dazu kam … (Teil 2)

Anfang Mai 2016, war es dann endlich soweit… die Grundvoraussetzungen waren soweit geschaffen, Urlaubstage hatte ich auch genügend…, alle wichtigen Terminierung waren ebenfalls erledigt oder entsprechend geklärt… also….. nur noch die endgültige Planung machen.

Obschon… je mehr man plant desto weniger flexibel ist man….

Somit stand für mich nun fest, ich will gar keine genauere Planung machen… ich will flexibel sein, ich will dort länger bleiben wo es mir gut gefällt und wo es mir weniger gefällt fahr ich einfach weiter.

Besonders auf solchen Trip’s will ich möglichst „Frei“ sein, das habe ich immer so gehandhabt und bin damit eigentlich auch immer sehr gut gefahren.
Für mich stand auch von Anfang an, klar und deutlich fest, dass ich möglichst mit dem Zelt reisen will. Deshalb musste ich nur so einen ungefähren Tourenplan haben, meine Maschine sollte möglichst (top-) fit und mein Equipment musste auch wieder komplett und in Ordnung sein.

Guuut… somit konnte ich bereits wieder diverse Punkte, kurz und schmerzlos, „abhaken“. 😉

 

material-kopie

 

 

 

 

Mein Terminplan zeigte mir, dass ich anfangs September (02. – 04.09.2016) sowieso schon im „Harz“ bin, deshalb war dies gleich auch die Gelegenheit um diese Reise gleich zu erweitern, um etwa 4000 km – 5000 km…   😉

 

Somit war auch der Reise – Termin gleich bereits festgelegt : 04. – 18.09.2016.

 

Nun, somit stand jetzt endlich fest, „Wann/Wie und die allgemeine Richtung“.

Also da nun ja eigentlich alles soweit klar war, konnte ich mich daran machen, mein Equipment zusammen zu suchen, wieder her zu richten, zu komplettieren, (falls nötig) allfällige Reparaturen und Nachkäufe zu tätigen.
Der letzte Trip ist nun mittlerweile auch schon wieder 5 Jahre her (Kroatien : „Auf Winnetou’s Spuren), zwischenzeitlich bin ich auch mal umgezogen… und nun steht mir relativ viel Platz zur Verfügung, wo man vieles so gut wegräumen kann, dass man es kaum mehr auffindet.

🙂

Fortsetzung